Wuala – DIE Alternative zu Dropbox und Co.

Cloud-Services bieten verführerisch einfach Datensicherung und Synchronisation mehrerer Endgeräte (z.B. Tablet, Stand-PC, Notebook(s)) an. Die Technik ist ein echter Fortschritt der letzten Jahre und sollte auch genutzt werden. Mit Bedacht!

DropboxGoogle Drive, Livedrive und viele anderen Cloud-Services bieten zu geringe Sicherheit für die Ablage sensibler Daten. Der Versand der Dokumente erfolgt zwar meist (zumindest einstellbar) verschlüsselt, die Daten werden auf der Empfängerseite aber teilweise unverschlüsselt oder mit zentralem Schlüssel abgelegt. Unzuverlässige Mitarbeiter, Hackerangriffe oder je nach Land unterschiedlich gehandhabte Anfragen staatlicher Institutionen können dazu führen, dass Daten in falsche Hände gelangen.

wuala_logoWuala ist eine sichere Alternative. Neben dem Standort in der Schweiz (kein Patriot-Act) bietet das Service clientseitige Verschlüsselung. Die Daten werden also VOR dem Versand an die Server verschlüsselt und dort mit dem privaten Schlüssel abgelegt. Der private Schlüssel verlässt nie den PC des Benutzers! Selbst wenn das Rechenzentrum gehackt wird und selbst wenn die multiple-Chunks vom Hacker gefunden und zusammengesetzt werden hat er so gut wie keine Chancen, die Daten zu entschlüsseln.

…the Cryptree is the first cryptographic data structure that combines the latest research in the area of general cryptographic key hierarchies and in the area of access control in file systems. The result is a key management scheme that is more efficient than those proposed in the context of file systems.

Auf dem Endgerät liegen die Daten hoffentlich in einem Truecrypt-Container ebenfalls verschlüsselt vor.

Damit die Daten jetzt noch ausspioniert werden können müssen echte Spezialisten mit entweder einem Keylogger oder mit physischem Zugriff zum PC ran. Der Hobby-Hacker von nebenan hat keine Chance. Je nach Stärke und Länge des gewählten WUALA-Passworts ist es mit heutigen Technologien ohne Zugriff zum Schlüssel sogut wie unmöglich die Daten zu entschlüsseln.

Achtung:
Das funktioniert nur solange man die Files/Ordner nicht „teilt“ – also anderen Wuala-Usern Zugriff darauf gibt.

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